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deproe

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41

Sonntag, 21. Oktober 2007, 23:13

Zitat von »"fritz"«

Ja Det,Zeesen ist für mich auch n Begriff,hab ja das Buch 100 Jahre Funktechnik,aber in Königs-Wusterhausen sieht man mehr.Da kannste dir mal die Sockel vom ehemaligen Deutschlandsender ansehen,dem 243 Meter hohen Langwellenturm aus Pechkiefer,leider bei nem Sturm in den 80gern umgekippt,da ist ein Sockel so groß wie ein Mercedes Sprinter.Ausserdem ist dort noch sehr viel aus dieser Zeit erhalten.Das Sendehaus ist,obwohl schon vor dem 2.WK errichtet,in Halbbunkerbauweise gebaut.


Hallo Fritz,

nach KWH komm ich DO, aber nur zum Abflug nach euch unten. Is ja alles nich weit weg der neuentstehende Großflughafen BBI Schönefeld - i hab mi geirrt - is doch Tegel - SORRY!
Aus Pechkiefer :idea:
Hör ich das erste Mal.
Gut hab noch nich gegoogelt :wink:
In den 80-igern, dass muss ich doch vernommen haben - das war ja noch tiefste DDR-Zeit - also doch recherchieren :roll:
Hattest du Bilder machen dürfen?
Denn wenn es verboten is, hab ich keeeene Lust dorthin :(
Mercedes-Sprinter hin und her - der Sockel hier is ja auch nich von schlechten Eltern :!:
Auf jedenfall muss es sich um Abspannungen handeln.
Es is in meiner Erinnerung, dass es sogar möglich war nur 3-seitig abzuspannen - das Gelände gab es nich her.
Wenn das Schiessen von Fotos im Wald von oben möglich wäre, könnte alles besser erfasst werden - aber eben nich immer möglich - schade drum :(

Gut, vielleicht bekommen wir es noch raus, um was es sich dort handelt.

Gruß Det
bis dann gruß deproe

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westwall86

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42

Sonntag, 21. Oktober 2007, 23:36

also dort wo ich die bilder gemacht hab ist alles frei zu gänglich. werd mal schauen das ich ein gps gerät bekomme um genaue position, abstand und so zu ermitteln dann kann man ja ungefähr die größe feststellen, hab aber die vermutung das noch ein 4. dort sein muss. habe leider erst wieder am wochenende zeit da ich mittagschicht habe. anscheinend hatte dort auch ein gebäude gestanden. werde von dem fundament auch mal bilder machen

deproe

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43

Sonntag, 21. Oktober 2007, 23:42

Hallo,

Mittagsschicht - was is das für ein System :wink:

Also führen alle Abspanner zu einem Punkt - das is doch schon die halbe Miete :roll:
bis dann gruß deproe

"Nicht kleckern, klotzen!"

fritz

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44

Montag, 22. Oktober 2007, 22:38

Also,die meisten Funkmasten waren dreieckig abgespannt,es gab auch vierer(selten).Wenn das ganze dann noch höher war,nochmal 3 oder 4 Abspannungen,dann waren nochmals Pardunenanker in noch grösserer Entfernung vorhanden.
@Det:In KW darfste alles fotografieren,wenn du Samstags da bist und Glück hast,ist sogar jemand da, der den 1000PS Diesel laufen lässt und die Senderöhren mal glühen lässt.Derjenige Führer hat nämlich zu DDR-Zeiten dort gearbeitet.Ansonsten ist der Standort bis auf Mobilfunk aufgegeben,man braucht aber auch Zeit,es gibt da noch 2 Sendehäuser,die noch bis in den 2.Wk gebaut wurden,etwas weitflächig ists auch ,hat 2001 aber nur 1 Tag Zeit und hab nicht alles gesehen.Ich weiss leider die Adresse nicht,aber es gibt einen Verein,der sich da drum kümmert,und ne Webseite müsste es auch geben.Da das Ganze sich im Osten befindet,sieht man wenigstens noch was,im Westen wurde alles plattgemacht und erneuert.
(PS:KW war im 1.WK schon Funkstelle des Militärs!)
EDIT: Adresse ist www. funkerberg.de !!
Gruss Fritz

westwall86

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45

Montag, 22. Oktober 2007, 23:21

Zitat von »"deproe"«

Hallo,

Mittagsschicht - was is das für ein System :wink:
<= Sche*** SYSTEM schaffe is halt e sche*** job kann einem de ganze tag versauen :lol:

Zitat

Also führen alle Abspanner zu einem Punkt - das is doch schon die halbe Miete :roll:


also ist mir vorgekommen als wären sie nicht auf einander ausgerichtet. werd morgen extra früher losfahren und dann mit dem kompass gucken weil gps hab ich noch keins. wenn müssten vier stück vorhanden sein. denn ein ordentliches dreieck war es auf jeden fall nicht. einer lag im tal einer am hang und einer oberhalb des hangs, war aber auch keine gerade linie.
wie oben schon mal erwähnt gibts viele bombentrichter dort und auch einen so genannten "Kampfhügel" (von dem ich aber nix gesehen habe)

deproe

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46

Dienstag, 23. Oktober 2007, 00:24

Hallo,

das kann dann bestimmt auch unregelmäßig versetzt sein und dementsprechend nich immer in einer Linie.
Fritz hat ja auch festgestellt, dass es bei unterschiedlichen Masthöhen auch verschiedene Abspannmöglichkeiten vorhanden waren und damit war ja auch schon wieder ein ganz anderer Winkel zum Gelände - dies si auch nich immer eben :wink: - und wiederum zum Pardunenanker. Dieser musste ja auch exakt im Fundament eingesetzt werden, um die entsprechend angreifenden Kräfte am Mast entsprechend statisch abzufangen und abzuleiten!

@fritz Danke für die ersten Infos aus erster hand :wink:
Muss mich dann, wenn es spruchreif geworden is, in diese Thematik und dem dortigen Umfeld noch einarbeiten - tipps brauche ich natürlich immer :wink:
bis dann gruß deproe

&quot;Nicht kleckern, klotzen!&quot;

fritz

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47

Dienstag, 23. Oktober 2007, 23:45

@Det:Guck dir mal den link zum Funkerberg an,hab nämlich in meinem letzten Post Fehler,der Grosse Mast ist 10Jahre früher eingestürtzt und bestand aus Stahl,die Pechkiefer wurde für den kleineren Kurzwellenmast benutzt.
@Westwall 86:Also wenn die Anker den Berg rauf führen,könnte da auch was anderes gewesen sein,entweder ne Schrägantenne,die Horizotal an Masten aufgehängt wird oder es könnte sich auch um ne Seilanlage zum hochbefördern von Lasten gehandelt haben.Sowas sieht man heut ab und zu noch beim Holzrücken,wenn der Berg zu steil ist und die Rückemaschinen nicht fahren können,wird dann aber mobil mit Traktor und Gegenumlenkung auf und abgebaut.
Gruss Fritz

Westwall

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48

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 19:15

Der Fritz und sein Funk.... :wink: :wink: :lol: :lol:

MfG
Martin
Wer suchet der findet
Zu erreichen unter Skype: bunker-martin

49

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 21:46

Wo soll dieser Großsender im Saarland gestanden haben? Diese Antennen wurden für Großsendeanlagen benutzt, wobei ich mir nicht ganz sicher bin was im 2. Weltkrieg hier an Radiosendern war. Zu Beginn haben die Sender auf Langwelle gesendet, später war dann auch die Mittelwelle verbreitet. Das Problem waren die Senderöhren, bei Langwelle konnte man noch mit Maschinensendern arbeiten bei großen Leistungen, bei Mittelwelle war das wegen der hohen Frequenz nicht mehr möglich. Beim Militär wurden aber schon andere Frequenzen benutzt, wie Kurzwelle und Ultrakurzwelle. U-Boot Funk hat auch auf KW stattgefunden für den Mobileneinsatz waren dann die UKW Geräte im Einsatz. In Berlin hat man die UKW Frequenzen auf welchen heute die Rundfunkstation senden zum übertragen von Fernsehprogrammen genutzt. Die Olympischen Spiele wurden in Berlin im Fernsehen übertragen. Auch eine Marconi Antenne wäre denkbar, wie sie bei der Maginot Linie vor den Eingängen waren. Was die Sendestellen um Berlin angeht ist eigentlich alles bekannt, nur was im 2. Weltkrieg hier an Sendern war ist nicht viel bekannt. Ich gehe aber davon aus das es einen Ortssender gab. Ich wußte nicht das sich hier noch jemand für Funktechnik interessiert.
Si vis pacem, para bellum!

Mfg
Michael

50

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 21:59

Da seit ihr Zwei nicht alleine was Funk anbelangt :)
Allerdings interessiere ich mich eher für die Funktechnik der Nachkriegszeit bis heute.

Aber diese Fundamente sehen sehr stark nach einer Abspannung aus.
Ich hab mal bei LP nachgeschaut, da ist ein Eintrag für das Saarland. Und zwar das Funkfeuer "Marina" am Flughafen in Ensheim.

@ Stephan: Würdest du mir mal den genauen Standort geben? ( Per PN)

Gruß Sebi

51

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 22:24

Hier was über den Flughafen <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.dominican-republic.de/06/bilder_info_picture_airport_flughafen_saarbruecken.htm">http://www.dominican-republic.de/06/bil ... uecken.htm</a><!-- m -->.
Das wäre eine Möglichkeit, mich würde auch interessieren wo sich diese Anlage befindet, eine GPS Koordinate wäre nicht schlecht. Ich interessiere mich auch für Funkanlagen der Neuzeit, die Geschichte gehört auch dazu, so sehe ich das. Leider werden immer mehr Sender auf KW, MW, LW auf DRM umgestellt. Und die Sendeleistung wird immer weiter verringert.
Si vis pacem, para bellum!

Mfg
Michael

fritz

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52

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 22:40

ÄÄH,Klausie,der Link geht net.Die Ersten Fernseher waren nicht auf UKW,deswegen warn auch die Bilder recht schlecht.Ausserdem war die Bildröhre noch rund,war deswegen schon im Postmuseum in Berlin.Ich selbst glaube nicht,dass es sich um einen Radiosender gehandelt hat,es gab nur Heussweiler,damals noch mit ner horizontalen T-Antenne,Nebensender,20KW.Das muss militärischen Ursprungs gewesen sein,was Westwall86 gefunden hat.Wie gesagt,man müsste mal sehen,was da noch im Umland steht,kann ja auch zum Materialtransport gedient haben.Und Kurzwelle für U-Boote geht nur,wenn der Pott nicht getaucht ist,wogegen Längstwelle stellenweise bis 50 Meter unter Wasser funktioniert.
Gruss Fritz

53

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 22:49

Fritz, mach mal den Punkt hinter dem htm weg dann geht der Link.
Wenn das was Funktechnisches war, dann denke ich auch das es Militärisch war, denn wenn Zivil dann würde man darüber sicherlich Infos im Netz finden.

Gruß Sebi

fritz

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54

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 23:05

@Sebi:Leider ist nicht sehr viel bekannt über zivile Anlagen aus der Zeit,die waren vor dem Rückzug gesprengt und sind dann meistens entfernt worden,wie z.B.Koblenz. In Kaiserslautern sendet der AFN noch vom selben Standort aus,wie der Soldatensender mit 500 Watt damals.Nur ist das Teil damals schon nach dem Krieg verstärkt und umgebaut worden,letztmals anfang dieses Jahres mit neuer Antenne.
Im Osten kannste dir noch etliche Reichssender ansehen,manchmal mit noch funktionierender Technik.Es wäre trotzdem schön,wenn das teil im Saarland was mit Funk zu tun hätte,dann wüsste man wieder ne Station mehr.Bis jetzt hab ich noch nix drüber gefunden.
Gruss Fritz

westwall86

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55

Donnerstag, 25. Oktober 2007, 00:54

hab mir auch im netz die finger wund gesucht finde aber ausser das dort in der umgebung früher mal ein lazarett gestanden hat auch nix.
andere vermutung von mir ist/war das es etwas mit bergbau zu tun hat.
muss das mit den weiteren bildern doch auf das wochenende verschieben.
falls jemand interesse hat sich das mal vor ort anzuschauen einfach per pn melden

gruß stephan

fritz

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56

Donnerstag, 25. Oktober 2007, 18:48

Bergbau?Dann müsst ja auch ein Stollen oder ein Verschüttetes Loch noch zu finden sein.Vielleicht doch Abspannungen von ner Seilbahn.
Gruss Fritz

deproe

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57

Donnerstag, 25. Oktober 2007, 19:32

Das wäre wirklich noch eine Idee, denn die gezeigten Fotos geben das bestimmt her - Voraussetzung is natürlich das eine da war - kann man ja feststellen :wink:
bis dann gruß deproe

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deproe

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58

Donnerstag, 25. Oktober 2007, 19:34

meinte die gezeigten "Fundamente" der Fotos ... :lol:
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westwall86

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59

Freitag, 26. Oktober 2007, 11:49

Zitat von »"fritz"«

Bergbau?Dann müsst ja auch ein Stollen oder ein Verschüttetes Loch noch zu finden sein.Vielleicht doch Abspannungen von ner Seilbahn.


es ist in direkter nähe (5min zu fuß) ne bergehalde, und hab noch was gesehen(foto)

und ein weiteres fundament auf dem sich mal irgendwas befand. (an allen 4 ecken befanden sich bolzen die hervorstanden)
»westwall86« hat folgende Dateien angehängt:
  • DSCN0126.JPG (120,84 kB - 17 mal heruntergeladen - zuletzt: 14. November 2020, 21:56)
  • DSCN0128.JPG (122,05 kB - 15 mal heruntergeladen - zuletzt: 14. November 2020, 21:55)
  • DSCN0129.JPG (128,13 kB - 16 mal heruntergeladen - zuletzt: 14. November 2020, 21:56)

fritz

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60

Freitag, 26. Oktober 2007, 18:23

Wenn das Bild mit dem Stollen dazugehört,dann wars ne Seilbahn.Sehr schön,das hat sich doch rentiert. :D
Gruss Fritz