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Anonymous

unregistriert

1

Mittwoch, 25. März 2009, 19:58

welcher große Geschützbunker ist das ?

ich habe gerade das Bild gefunden muß wohl irgendwo in Ba - Wü sein es steht auch ne Schrift auf dem Foto kanns aber nicht lesen vieleicht kann mir einer weiterhelfen
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  • Bunker 15.jpg (24,4 kB - 218 mal heruntergeladen - zuletzt: 18. April 2020, 12:48)

2

Mittwoch, 25. März 2009, 20:22

Hallo ryan,
schönes Bild, aber leider nicht was Du denkst. Das ist ein typischer tschechischer Bunker, immer leicht an dem "Schweineschwänzchen" aus Armierungseisen an der Decke zu erkennen.

Die Schrift kann ich nicht lesen. Bunker ...novathni oder sowas. Sütterlin ist echt schwer zu lesen.
Grüße,
Martin

Mein neues Buch mit Marc Romanych: "42cm "Big Bertha" and German Siege Artillery of WWI" aus der Reihe "New Vanguard" jetzt im Handel erhältlich.

Anonymous

unregistriert

3

Mittwoch, 25. März 2009, 20:33

hm war aber zwischen Bildern aus Ba - Wü komisch :) aber trotzdem danke

dann kann es ja bitte ein Admin in das entsprechne Forum verschieben .

4

Mittwoch, 25. März 2009, 20:57

Definitiv kein Westwall.

Wir haben hier eine Mannhohe Tür, das heisst die Deckenstärke beträgt ca 1m. Zuwenig für die Bauten welche mit hohen Durchgängen gebaut wurden.

Mal sehen wo wir das hinverschieben können.

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5

Mittwoch, 25. März 2009, 21:28

Hallo,

das ist ein tschechischer Bunker. Im "Volksmund" werden die "Ohrenstand" genannt.
Wenn Interesse an der genauen Bezeichnung besteht müßte ich die raussuchen.
Die Bildunterschrift bedeutet: "Bunker Tschechoslowakei".

Gruß, Peter

6

Mittwoch, 25. März 2009, 21:38

Gut das es in Sütterlin steht, sonst wäre das fü uns alle etwas peinlich ;)

Ohrenstand? Ist das ein Hinweis auf seine Aufgabe oder wegen dem Aussehen?

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7

Mittwoch, 25. März 2009, 22:28

Die Ohren (welche es an den französischen Bunkern auch gab "Oreillon") waren die auf der Feindseite vorgezogenen Seitenwände zum Schutz der Scharte. Macht natürlich nur Sinn bei Bunkern welche zur Angriffsrichtung flankierend eingebaut waren (wie eben z.B. die Maginot-Kleinbunker).

"Bunker Tschechoslowakei", noch geiler konnte die Beschriftung in Sütterlin ja auch nicht mehr sein. :D :D :D
Grüße,
Martin

Mein neues Buch mit Marc Romanych: "42cm "Big Bertha" and German Siege Artillery of WWI" aus der Reihe "New Vanguard" jetzt im Handel erhältlich.

Evol97

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Wohnort: Gaggenau

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8

Donnerstag, 26. März 2009, 04:25

Das ist deutsche Kurrentschrift *klugscheiss*

Mfg
Frank

9

Donnerstag, 26. März 2009, 10:42

:D :D :D
Für mich ist das " eine Sauklaue die ich nicht lesen kann" :wink:

Auf jeden Fall wurde sie mit 1941 ein Jahr zu spät abgeschafft, da ich viel zu viele Bilder habe die damit beschriftet wurden. Und da mein Vater kürzlich verstorben ist habe ich niemanden mehr der das noch Lesen könnte.
Grüße,
Martin

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10

Donnerstag, 26. März 2009, 11:18

Sütterlin ist sehr eng verwandt mit der deutschen Kurrentschrift, sie stammt schliesslich von ihr ab.

Die deutsche Kurrentschrift war nicht normiert, Sütterlin hat keine neue Schrift entwickelt sondern einen Vorschlag vorgelegt welche Formen man als Norm festlegen könnte, um das "deutsche" Schriftbild zu vereinheitlichen.

Der Grad ihrer Durchsetzung ist jedoch schwierig zu beurteilen. laut verschiedenen Quellen wurde sie in Preussen 1915 in den Schulplan eingeführt, aber erst 1935 in ganz Deutschland für ABC Schützen zur Pflicht. Das heisst doch weite Teile Deutschlands nicht unbedingt Sütterlin gelernt haben müssen. Und wie 95.Div schon schrieb bereits 1941 von Bormann wieder verboten.

Schon ein bisserl Krank überlegt man mal welchem Typ von Getier wir unsere Art zu schreiben wir verdanken. Ob von daher der Begriff Sauklaue stammt? LOL

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11

Freitag, 27. März 2009, 19:12

Das hat einen Grund warum diese Schrift verboten wurde, nur leider war es der falsche Grund.

Nun ich hätte Interesse weiter Angaben zu dem Bunker zu erfahren. Auch der Begriff "Technikbunker" klinkt interessant, was darf ich mir darunter vorstellen?
Si vis pacem, para bellum!

Mfg
Michael

deproe

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12

Dienstag, 7. April 2009, 14:11

muss ein MG-Schartenstand mittlerer bauart sein

schon 1936 in bis zu 4 linien ( 150 bis 250 m abstand ) hintereinander angelegt
zwischenräume von etwa 150 bis 400 m
auf lücke errichtet, war die feuerwirkung meist flankierend

man unterscheidet 5 baumuster-wird wohl A oder B sein
bis dann gruß deproe

&quot;Nicht kleckern, klotzen!&quot;

20P7

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13

Mittwoch, 8. April 2009, 00:00

Zitat von »"Hobbyschrauber"«

Definitiv kein Westwall.

Wir haben hier eine Mannhohe Tür, das heisst die Deckenstärke beträgt ca 1m. Zuwenig für die Bauten welche mit hohen Durchgängen gebaut wurden.

Mal sehen wo wir das hinverschieben können.


Darf ich Dich da kurz korrigieren?

Es gab schon D und C- Bauwerke, sowie Sonderkonstruktionen und sonstiges, die mit Zweiflügeligen Außentüren versehen waren u n d eine geringere Deckenstärke aufwiesen.

Gruß

Markus

KuGra

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14

Mittwoch, 8. April 2009, 03:25

Großer Geschützstand

Hallo auch,

wie schon gesagt es handelt sich um einen "Ohrenstand" aus der CSR- Landesbefestigung.

Diesen Typ gab es es einigen Ausführungen die Bewaffnung bestand aus zwei MG.

Hänge mal ein paar Grundrisse an....

Gruß KuGra
»KuGra« hat folgende Datei angehängt:
  • OHR10.JPG (34,31 kB - 213 mal heruntergeladen - zuletzt: 18. Dezember 2017, 16:55)
KuGra

15

Sonntag, 25. März 2012, 12:31

Re: welcher große Geschützbunker ist das ?

Darunter steht BUNKER TSCHECHESLOWAKEI ist doch ganz einfach :D

Alex

Meister

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Beruf: Administrator von www.west-wall.de :-)

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16

Freitag, 13. April 2012, 21:19

Re: welcher große Geschützbunker ist das ?

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Ritter der Betonrunde

Bunkervos

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Beruf: Ruhestand

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17

Samstag, 14. April 2012, 16:50

Re: welcher große Geschützbunker ist das ?

Zitat von »"Alex"«

-



Hallo Alex

Das - ist eine interessante Beitrag.

Grüsse
Bunkervos